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laboratorium. urweltsdreck und männerrippenspeck in menschliche form gebracht. fleisch an fleisch gebunden, rumpf an leib genäht, die glieder zusammengesteckt. menschliche hüllen ohne geist, handwerk aus den vier elementen. der automat baumelt am gestell, nur die glitzernden augen fehlen noch. lichtdunst strahlende phiolenkonstruktionen mit gärendem menschenstoff.

 

stern der stunde. alles hält den atem an und wartet auf das zauberstück. piertotum locomotor aus dem Zwang der Hölle, das ἒγειρέ μοι σεαυτὸν mit der anrufung der vier elemente. es verströmen sich die vier säfte durch den LEBlosen körper. plötzlich materialisiert sich aus dem äther das geistige prinzip, πνεῦμα, künstlicher hauch GOttes, und fliesst in den leicht geöffneten mund, legt sich wie das sch’ma unter die zunge, durchdringt das hirn, bis es die zirbeldrüse erreicht. das op. 1 des alchemisten, es zuckt, erwacht erbsündenlos wie aus langem Schlaf, es LEBT.

 

PROMETHEUS, schöpfer-väterchen, und PROTEUS, wandel-vetterchen, ich fühl mich so träge. vermengt die vier säfte nach den alten rezepten. auf die mischung kommt es an. erhitzt das luftige blut, warm und feucht, zuviel von saturns schwarzer galle, gegensteuer. zäh und kalt, der träge schleim, phlegmatisches erdauern. lenkt die manipulierbare marionette, den neuen adam. vervollkommnet mit metamorphose das mängelwesen. versöhnt den mikrokosmos mit der HArmonie der EWig gültigen verhältnisse der schöpfung GOttes. wegweiser zum reinen LEBEN in der goldnen MItte. Oder lockst du, PROTEUS-delphin, mich zu anderen ufern?